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Gefühle - Bändigen und dann wieder freilassen

It's easier to leave than to be left behind
Leaving was never my proud
Leaving New York, never easy
I saw the light fading out

You find it in your heart, it's pulling me apart
You find it in your heart, change...

(REM - leaving New York)


Ewiger Wechsel durchzieht mein Leben. Mir scheint es als kann ich mich an längst vergangene Tage gar nicht mehr erinnern.
Wenn ich heutzutage jemand sehe dessen Verhalten mir auffällig wird, so sehe ich oft mein altes Ich. Manchmal der Kerl der nur akzeptiert werden wollte, dann der der dazugehören wollte. Dann wieder der Einzelgänger, dann der Kerl der immer für seine Freundinnen ein Frauenversteher war und seine eigenen Bedürfnisse zurückstellte. Im Nachhinein finde ich das das alles Fehlentscheidungen waren.

Doch habe ich immer verstanden wie Menschen funktionieren - wie ich selbst auch funktioniere. Ich wusste ganz genau das wenn ich das eine jetzt sage genau die Reaktion kommen würde. Das gleiche wusste ich von mir wenn mir etwas bestimmtes widerfahren würde. Ich wusste ob ich am Ende weinend in meinen Zimmer landete oder Lachend auf beiden Beinen in der Sonne stand.

Ich komme mir fast schon wie ein alter Schurke vor. Ich habe oft die Eigenheiten und Persönlichkeitsmerkmale anderer so genau vor Augen gehabt als wie plane ich einen großen Komplott , etwas böses, negatives. Dabei wollte ich immer nur das diese Leute, auch meine Freunde, nie ein falsches Bild von mir bekommen. Ich sehe in Manchen, Menschen, die so von sich selbst als Individum überzeugt sind, das ihnen ihre offensichtliche Vorrausberechenbarkeit gar nicht mehr auffällt.

Ich fühle mich in diesen ganzen Gedanken als wie würde ich immer zwischen wahrer kindlicher Freundschaft und rationaler kalter Berechnung schweben. Mancher nennt soetwas "das man seinen Freund gut kennt".

Es zerrt etwas an mir. Es lässt mich etwas einsam fühlen in letzter Zeit.
Auch wenn ich immer versucht bin das meine Freunde nie eine falsche Meinung von mir haben, so denke ich das ich oft genug Fehler mache und manche etwas das Interesse an mir verlieren.

Aber HALT. Genau in diesem Moment weiß ich selbst das das nicht stimmt so wie es sich anfühlt. Ich erkenne mich selbst und meine Persönlichkeit und weiß das diese so nicht gut reagiert. Ich weiß von mir das ich ein Mensch bin der sich viele Sorgen macht und auch schnell mal Panik bekommt. Und genau weil ich weiß wie ich selbst ticke kann ich diese Gefühle ignorieren. Es macht mir nichts das sich Sarah kaum meldet in letzter Zeit. Das Jenny und ich uns schon seid ewigkeiten nicht mehr getroffen haben. Das Niko und ich auch etwas auseinander gehen.

Weil ich genau weiß, wie Jenny so schön sagte, wir finden immer wieder zusammen. Und für meine Freunde und für alle die ich liebe werde ich nie zum kalten Kerl werden, der alles vorrausberechnet. Kann ich auch gar nicht. Denn was ich liebe , dem will ich nicht schaden weder es hintergehen.

Ich muss nur aus diesem ganzen rationalen Denken ein "gesundes" werden lassen, zum Wohle meines Seelenfriedens und dem meiner Freunde.


Herr muss ich sein,
dass ich meine Gedanken und Gefühle kontrolliere,
sie aber doch frei entfalten kann.


( Gedanken zu "Die Räuber" )


22.12.07 15:48





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