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Es tut nicht mehr weh

Nun der Tag fing gut an.

Auf dem Weg zu Sarah konnt ich von der Fahrradbrücke aus weit übers Land blicken. Ein wunderschöner Anblick in voller Sonne. Ich hatte ein Gefühl von Freiheit. Also ging ich gutgelaunt weiter. Dann aber ergriffen mich alte Gedanken und Gefühle auf dem mir wohlbekannten Weg zu meiner Exfreundin. Ich versuchte alles zu ignorieren. An die schönen Dinge zu denken. Es war eine weile her seid ich den Weg mal wieder gefahren bin. Ich hielt es aus.

 

Bei ihr war es zuerst auch lustig bis sie angefangen hatte mit einer Freundin übers MSN zu quatschen... Sogar ich als komplett PC abhängiger mache ihn meist sofort aus wenn ich besuch bekomme dem ich gerade nix am PC zeigen will.

Mir war das Gefühl das mich ergriff ja net neu. Also hielt ich es aus.

Dann ham wir uns zusammen nen Film angesehen später als ich da so auf dem Sofa lag kam ihre Katze Snoopy. Ich habe mal wieder richtig gemerkt wie ich Katzen liebe. Die kleine hat sich einfach auf mich draufgelegt und mich angeschnurrt wärend ich sie hinter den Ohren kraulte. Ich finde es immer wunderschön solche Momente zu haben. Sie versteht zwar nicht was ich sage , hat mich aber trotzdem gern.

Später hab ich Sarah an den Schläfen massiert weil sie sagte sie habe Kopfweh. Bei mir funktioniert das immer und sie sagte auch es wäre besser gewesen.

 

Mir fiel auf das sie irgendwie net so toll drauf war. Sie meinte es ginge ihr schlecht. Ich fragte aus Spass wann sie mich loshaben wolle aber in meinem inneren war ein funke Ernst.

Sie antwortete nicht. Doch später fragte sie wie lang ich bleiben würde.

Da war der Groschen für mich gefallen. Es war besser zu gehen. Ich wollte nicht wie früher verletzt sein wegen sowas. Zu viele male habe ich mich aufgeregt wegen soetwas. Wir haben uns 1 1/2 Monate nicht gesehen und hatten uns beide auf das Treffen so gefreut und dann sowas. Es prallte an mir ab. Ich wollte nicht das sie denkt ich bin sauer. So ist es nicht. Wäre ich sauer wäre alles nur noch viel schlimmer gewesen. Also zwang ich mich es zu ignoriern. Der Liebe zu meiner besten Freundin willen. Ich wollte kein Zoff. Nicht mit Ihr die mir schon soviele schöne Momente geschenkt hatte.

Also schmiss ich jeden Eigennutz über Bord. Gab ihr eine Umarmung und schwang mich auf mein Rad. Der Heimweg war anderst. Ich hasse die Ortschaft in der sie wohnt. Alle Leute (mit Ausnahme von Ihr und ihrer Verwandschaft) die ich von dort kannte waren durch und durch falsche Leute. Ich kann es manchmal fühlen wenn ich durch diese Straßen fahre.

Auf dem Rückweg überlegte ich ob ich nicht zum Döner gehen sollte. Abendessen. Doch dann gab ich mir innerlich einen Schlag ins Gesicht.

Ich habe es satt. Diese Ferien will ich nicht geniessen oder relaxen auf diese Art des "versiffens". Ich kann mich selber nicht mehr so sehen. Ich hasse es abgrundtief. Jedes Kilo. Da mögen mir noch so viele Freunde sagen ich wäre nicht dick. Die jahrelangen Hänseleien in der Schule und die verletzenden Worte meiner Eltern wischt man damit nicht weg.

 

So versuch ich wieder der Baum zu sein. Unter meine Rinde mich zu verstecken. Bis ich sie eines Tages nicht mehr brauche. Ich hoffe ich schaffe es.

 

Ich wäre so gern
ein grosser, grüner, starker Baum.
Ein Berg, ein Fels in Sturm und Brandung,
warmer, sicherer Hort.
Die starke, feste Schulter,
Spender für Geborgenheit
die Rückendeckung, Sicherheit,
Vertrauen für alle Zeit.




Zum Lied aus dem das Zitat stammt

31.7.07 20:21
 


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